Wofür wird Trockenbau eingesetzt?
Trockenbau schafft mit Ständerwerk und Gipskarton neue Wände, abgehängte Decken oder eine veränderte Raumaufteilung – ohne die aufwendigen Trocknungszeiten einer massiven Bauweise. Renodex setzt Trockenbau als eigenständiges Gewerk oder als ersten Schritt eines Innenausbaus um.
Der erste Schritt, der alle folgenden Gewerke beeinflusst
Trockenbauwände legen fest, wo später Steckdosen, Leitungen und Anschlüsse liegen können. Wird der Trockenbau ohne Abstimmung mit Elektro und Sanitär geplant, müssen Wände nachträglich wieder geöffnet werden.
Trockenbau abgestimmt mit den Folgegewerken
- Ständerwerk und Beplankung für Wände und Decken
- Planung der Wanddurchbrüche für Elektro und Sanitär vorab
- Schall- und Brandschutzanforderungen je nach Raum berücksichtigt
- Nahtlose Übergabe an Elektro, Maler und Fliesenleger
Wie läuft eine Trockenbau-Maßnahme bei einer Sanierung ab?
Welche Schritte umfasst der Trockenbau vor den Folgegewerken?
Der Trockenbau beginnt mit der Planung des Ständerwerks aus Metallprofilen, gefolgt von der Beplankung mit Gipskarton- oder Gipsfaserplatten. Bei tragenden Anschlüssen und Deckenabhängungen wird die Statik berücksichtigt, bei Bädern und Feuchträumen kommen feuchtraumbeständige Platten zum Einsatz. Leitungsführungen für Elektro und Sanitär werden vorab mit den jeweiligen Gewerken abgestimmt, damit die Wand erst nach Fertigstellung der Installationsebene geschlossen wird.
Welche Bauteile werden im Trockenbau unterschieden?
Man unterscheidet nichttragende Trennwände, Vorsatzschalen zur Wandverkleidung, abgehängte Decken zur Verlegung von Leitungen oder zur Raumakustik sowie Dachschrägenverkleidungen im ausgebauten Dachgeschoss. Jede Bauteilart hat eigene Anforderungen an Profiltiefe, Dämmung und Beplankungsstärke, abhängig von Schall- und Brandschutzvorgaben laut DIN 4109 bzw. DIN 4102.
Wie wird der Schallschutz im Trockenbau sichergestellt?
Der Schallschutz einer Trockenbauwand hängt von der Anzahl der Beplankungslagen, der Dämmstoffeinlage im Ständerwerk und der Entkopplung von der Rohbaukonstruktion ab. Doppelständerwände mit getrennten Profilschienen reduzieren die Schallübertragung stärker als einfache Ständerwände. Die Ausführung richtet sich nach der Nutzung der angrenzenden Räume, etwa bei Schlafzimmern oder Mehrfamilienhäusern.
Trockenbau als Grundlage für den Innenausbau
Trockenbau ist bei Renodex häufig der erste Schritt eines Innenausbaus, kann aber auch als eigenständiges Vorhaben beauftragt werden – etwa für eine neue Raumaufteilung ohne größere Sanierung.
Alle Leistungen im Überblick →Renodex als Generalunternehmer
Renodex ist Ihr Vertragspartner als Generalunternehmer und trägt die Verantwortung für Ihr gesamtes Vorhaben – von der Planung bis zur Abnahme. Die handwerkliche Ausführung dieser Leistung übernimmt ein eingetragener Meisterbetrieb aus unserem geprüften Partnernetzwerk als Nachunternehmer. Sie schließen einen Vertrag und haben einen Ansprechpartner für den gesamten Ablauf.
Häufige Fragen zu Trockenbau
Ist Trockenbau eine Alternative zu einer massiven Wand?
Für nichttragende Innenwände ja – Trockenbau ist schneller umgesetzt und ohne lange Trocknungszeiten. Tragende Wände lassen sich damit nicht ersetzen, hier bleibt die massive Bauweise erforderlich.
Kann Trockenbau auch nachträglich in bewohnten Räumen erfolgen?
Trockenbauarbeiten sind grundsätzlich auch im bewohnten Zustand möglich, da sie im Vergleich zu Maurerarbeiten staub- und lärmärmer ablaufen. Angrenzende Räume werden während der Bauphase mit Staubschutzwänden abgetrennt, eine vollständige Freiräumung ist meist nur im direkt betroffenen Raum nötig.
Welche Vorarbeiten sind vor dem Trockenbau nötig?
Vor dem Aufbau des Ständerwerks müssen Boden und Decke tragfähig und eben sein, alte Putz- oder Tapetenreste im Anschlussbereich entfernt werden. Bestehende Leitungen im Wandbereich werden erfasst, damit die neue Trennwand nicht in bestehende Elektro- oder Sanitärführungen einbindet.
Wie wird die Oberfläche einer Trockenbauwand für den Anstrich vorbereitet?
Nach der Beplankung werden die Plattenstöße gespachtelt, mit Fugenband armiert und geschliffen, üblich sind hierfür die Qualitätsstufen Q2 bis Q4 je nach Anforderung an die Oberfläche. Erst nach vollständiger Trocknung und Grundierung ist die Wand bereit für Maler- oder Tapezierarbeiten, die als eigenes Gewerk folgen.
Trockenbau in München & Umgebung
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